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Es war einmal . . .
in einer Bierlaune auf der Waldau; man traf sich zu den Eiszeiten und verbrachte den Abend mit eintönigem Eislaufen und intensivem Feiern. In solch einer Aprés- Eis-Stimmung beschloß man eine Eishockeymannschaft zu gründen und verpaßte dem Team den eben zu solcher körperlichen Verfassung passenden Namen „Eisbrecher". Aus diesem lockeren Verbund von Eishockeyenthusiasten entstand dann der eingetragene Verein „Sports Factory Stuttgart e.V.". Ziel sollte ein Sportverein mit den Sparten Tauchen, Segeln und Eishockey sein. Leider hatte der Übungsleiter für´s Segeln, die seinigen Segel schon bald gestrichen, und der Tauchlehrer war abgetaucht, so daß einzig die Eisbrecher übrig blieben.
Nach einem Eis-Intermezzo in Kornwestheim, entschloß man sich gleich zweimal gegen diesen Spielort: Eine Fusion mit der Kornwestheimer Hobbymannschaft wurde abgelehnt und gleichzeitig entschied man sich der ESG Esslingen als eigenständige Abteilung anzuschließen. Der Grund hierfür war nicht, wie manchenorts gemunkelt wurde, das Mißgeschick des Kornwestheimer Eismeisters, der bei der Eisbeschriftung die Eisbrecher in Eisbecher umwandelte. Die neue Heimat bei der ESG bietet den Eisbrechern den notwendigen sportlichen und rechtlichen Rahmen, der den weiteren Ausbau der Eisbrecher-Aktivitäten trägt.
Unter dem Dach der ESG entwickelten sich die Eisbrecher zu einer festen Größe im SchwabenCup, der letztendlich auch in der Saison 98/99 gewonnen wurde. Nebenbei verstärkten die Eisbrecher ihre Turnieraktivitäten kontinuierlich, so daß seit 1998 sogar ein eigenes Mitternachtsturnier ausgetragen wird. Vorläufiger Höhepunkt ist die neuntägige Nordamerikatournee im April ´99 durch die Städte Detroit, Grand Rapids, Chicago und Dayton, in deren Verlauf sechs Spiele gespielt wurden.
Die im Frühjahr ´99 erschienene CD zeigt, zu welchen Leistungen die Mannschaft auch außerhalb der Eisfläche fähig ist. In einem Gewaltakt, unter Mitarbeit der gesamten Mannschaft, wurde die CD in zwei Wochen produziert. Sie ist ein Ausdruck für den Zusammenhalt in der Mannschaft und gleichzeitig ein wohlverdienter Lohn für die gute Arbeit, die über die ganze Saison geleistet wurde.
Bernhard Blum
Präsident der Eisbrecher
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